37. Wiener Motorensymposium

Die Fritz Winter Eisengießerei präsentiert die neue Fertigungstechnologie ecoCasting auf dem 37. internationalen Wiener Motorensymposium.

Stadtallendorf, 02.05.2016

Exklusive Schöpfungen der Ingenieurskunst waren auch dieses Jahr die Leitgedanken in der Wiener Hofburg. Im Zuge des Wiener Motorensymposiums präsentierten Unternehmen aus der Automobilbranche ihre neuesten Motoren vor internationalem Publikum. Doch auch die Zukunft der Verbrennungsmotoren und der Umweltschutz waren heiß diskutierte Themen unter den Fachleuten. Da kam ecoCasting, die neue umweltfreundliche Fertigungstechnologie der Fritz Winter Eisengießerei GmbH & Co. KG, gerade recht und stieß auf großes Interesse bei den Besuchern.  

Umdenken im Motorenbau - Aluminium war gestern

Die internationale Fachtagung für Motorenbau und Antriebstechnik fand vom 28. bis 29. April 2016 statt und bot ihren Besuchern viele Neuheiten rund um die Antriebstechnik. Zahlreiche Kraftpakete, wie zum Beispiel der Bugatti Chiron mit sagenhaften 1500 PS, einem 16-Zylinder Hochleistungstriebwerk, vier Turboladern und Achtliter Hubraum konnten bestaunt werden. Der noble Gigant ist natürlich nicht für die breite Masse gedacht. Daher drehten sich die Gesprächsthemen der Referenten vielmehr um die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit von Verbrennungsmotoren und alternativen Antrieben.  

Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz 

Ein geringeres Gewicht der Motorenkomponenten gehört zu den zukunftsweisenden Möglichkeiten der Einsparung von Kraftstoff und CO2-Emissionen. Neben der Gewichtsreduktion spielen allerdings auch die Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz eine immer wichtigere Rolle. Mithilfe von ecoCasting konnte Fritz Winter eine Lösung anbieten, die alle Kundenwünsche berücksichtigt.

ecoCasting die grüne Gießerei

Der ecoCasting-Prozess benötigt bereits in der Produktion erheblich weniger Ressourcen als konventionelle Gussteile. Die produzierten Leichtbauteile werden aus Stahlschrott gefertigt, sind zu 100 Prozent recycelbar und verbrauchen bei der Herstellung erheblich weniger Energie, als vergleichbare Komponenten aus Aluminium. "Einer unserer Slogans auf dem Wiener Motorensymposium lautete: 'Aluminium war gestern', was für das ein oder andere Schmunzeln sorgte", berichtet Sebastian Hahn, Marketingleiter der Fritz Winter Eisengießerei GmbH & Co. KG. "Die Kunden haben unseren Messestand ausgesprochen gut angenommen und diskutierten mit uns ausgiebig über die Vorteile von ecoCasting gegenüber Aluminium- und konventionellen Graugusskomponenten". Die regen Diskussionen waren durchaus gerechtfertigt. Denn schließlich wiegen die Leichtgewichte sagenhafte 30 Prozent weniger, als ein herkömmlicher Zylinderblock aus Grauguss. Der Gewichtsvorteil von Aluminium gegenüber ecoCasting schrumpft im Hinblick auf den Gesamtmotor auf nur noch 1,5 % und das bei einem Kostenvorteil gegenüber Aluminium von mindestens 28%.  

Die Fritz Winter Eisengießerei GmbH & Co. KG ist ein 1951 gegründetes Familien-Unternehmen mit 3.700 Mitarbeitern und Sitz im hessischen Stadtallendorf. Als namhafter Zulieferer für die weltweite Automobil- Nutzfahrzeug- und Hydraulikindustrie produziert das Unternehmen Roh- und Fertigteilkomponenten und hat sich darüber hinaus mit Leib und Seele der Entwicklung von Innovativen Leichtbau-Konzepten verschrieben, die im Bereich der Qualität, des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit neue Standards in der Gießereiindustrie setzen.

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Sebastian Hahn

Marketingreferent